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Frage |
Antwort |
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Bei welchem Geschlecht sind Harnwegsinfekte häufiger und warum? |
Bei Frauen. Die kurze Harnröhre begünstigt den Keimaufstieg in die Blase. |
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Wie lässt sich ein Harnwegsinfekt im Labor erkennen? |
Ein Mittelstrahlurinsediment mit mehr als 5 Leukozyten pro Gesichtsfeld, aber wenig Plattenepithel spricht für einen Harnwegsinfekt. Ebenso eine Urinkultur mit mehr als 105 Keimen pro ml. |
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Welches sind die Beschwerden bei Harnwegsinfekt? |
Dauernder Harndrang, kleine Urinportionen und Brennen beim Wasser lösen. |
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An welches Krankheitsbild denken Sie bei akutem Auftreten heftigster Flankenschmerzen, welche in die Leisten- und Geschlechtsorgangegend ausstrahlen? Welchen Laborbefund suchen Sie zuerst? |
An eine Nierensteinkolik. Im Urinsediment eine Mikrohämatur suchen. |
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Welche Zusatzuntersuchungen können die Diagnose bestätigen? |
Ultraschall, Abdomenleeraufnahme, IVP. |
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Sie finden in einer am Nachmittag gelösten Urinprobe eine positive Eiweissreaktion. Woran denken Sie?Welchen Urin willen Sie untersuchen? |
Nierenkrankheit oder harmlose Proteinurie bei Jugendlichen. Zunächst den ersten Morgenurin, falls nötig später den 24-h Urin. |
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Welche Serumwerte steigen bei Nierenversagen an? |
Kreatinin, Harnstoff, Harnsäufe, Kalium. |
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Ein älterer Mann klagt über stärksten Harndrang und kann dennoch keinen Harn lösen. Welches ist die wahrscheinliche Diagnose? Was muss sofort unternommen werden? |
Es handelt sich wahrscheinlich um eine akute Harnverhaltung bei Prostatavergrösserung. Der Patient muss notfallmässig einen Blasenkatheter erhalten. |
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Was ist zu unternehmen, wenn ein Patient über roten Urin klagt? |
Roter Urin durch Makrohämaturie, Medikamente oder den Genuss von Randen (Rote Beete) zustande. Eine Makrohämaturie muss notfallmässig auf Krankheiten der Harnwege abgeklärt werden. |
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