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Frage |
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Entwicklung |
Unter Entwicklung versteht man eine gerichtete Reihe von miteinander zusammenhängenden Veränderungen des Erlebens und Verhaltens im Laufe des Lebens, die in einer bestimmten Reihenfolge ablaufen. |
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Reifen |
Mit Reifung wird in der Entwicklungspsychologie der nicht beobachtbare Prozess der Änderung des Organismus aufgrund von genetischen Faktoren bezeichnet. |
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Lernen |
Lernen ist ein nicht beobachtbarer Prozess, der durch Erfahrung und Übung zustande kommt. Durch ihn wird Verhalten und Erleben relativ dauerhaft erworben, verändert sowie gespeichert. |
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Anlage |
Mit Anlage wird die genetische Ausstattung eines Lebewesens, die bei der Befruchtung festgelegt wird, bezeichnet. |
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Umwelt |
Umwelt meint alle direkten und indirekten Einflüsse, denen ein Lebewesen von der Befruchtung der Eizelle (=Empfängnis) bis zu seinem Tode von aussen her ausgesetzt ist. |
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Emotion |
Emotionen (Gefühle) sind Befindlichkeiten, Ich-Zustände, die sich in körperlichen Veränderungen und psychischen Vorgängen äussern und das Verhalten eines Menschen erheblich beeinflussen. |
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Motivation |
Motivation ist ein gedankliches Konstrukt für Prozesse, die Verhalten aktivieren sowie dieses hinsichtlich seiner Richtung, Ausdauer und Intensität steuern. |
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Bedürfnis |
Primäre (angeborene) Bedürfnisse: Hunger, Durst, Schlaf, Sexualität etc. Sekundäre Sekundäre Bedürfnisse: Macht, Besitz, Geld etc. |
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Positive Verstärker |
Dem Verhalten folgt ein angenehmer Reiz in Form eines Lobs oder einer Belohnung. Z.B. Ein Kind wird jedes Mal, wenn es sein Zimmer aufräumt, gelobt. Da sein Verhalten eine Positive Konsequenz hat, ist es motiviert sein Zimmer öfter aufzuräumen. |
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Negative Verstärker |
Dem Verhalten folgt die Entfernung eines negativen Reizes. Z.B. Bei einer Schülerin tritt vor einer Prüfung immer Übelkeit auf. Sie kann die Prüfung nicht absolvieren, somit kommt es zu einer entlastenden Verstärkung (Auftreten von Übelkeit wird verstärkt durch Ausbleiben eines Unangenehmen Ereignisses = Vermeidungsverhalten) |
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Primäre Verstärker |
Sind mit Trieben, Bedürfnissen und Wünschen verbunden. z.B. Hunger, Durst, Bewegung, Sexualität etc. |
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Sekundäre Verstärker |
Sind mit sozialen Konsequenzen verbunden. z.B. Lob, Anerkennung, Zuwendung, angenehme Aktivitäten (sozial Ebene) |
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Aufnahmephase |
Das Modellverhalten und seine Konsequenzen werden von der beobachtenden Person wahrgenommen und im Gedächtnis gespeichert. Z.B. Ein junges Mädchen entnimmt den Modezeitschriften, dass eine schlanke Figur die Attraktivität einer Frau erhöht. |
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Ausführungsphase |
Der Beobachter wird nun selbst aktiv und zeigt das beobachtete Verhalten. Entscheidend für die dauerhafte Übernahme des Verhaltens ins eigene Repertoire sind die darauf folgenden Reaktionen und deren Bewertung. |
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Sozialisation |
Sozialisation ist der lebenslange Prozess der Persönlichkeitsentwicklung einer Person. Dabei muss sich die Person ständig mit ihrer natürlichen Anlage (innere Realität) und mit der sozialen und physikalischen Umwelt (äußere Realität) auseinandersetzen. Dieser Auseinandersetzungsprozess macht sie zu einer sozial handlungsfähigen Persönlichkeit. |
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Innere Realität |
Die innere Realität ist durch genetische Veranlagungen, körperliche Konstitution, Intelligenz, psychisches Temperament und Grundstrukturen der Persönlichkeit gegeben. |
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Äußere Realität |
Die äußere Realität der sozialen und physischen Umwelt ist durch Familie, Freundeskreis und Gleichaltrigengruppe, Massenmedien…und materielle Umwelt charakterisiert. |
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Sozialisationsinstanzen |
Sozialisationsinstanzen sind Teilsysteme der sozialen Umwelt, welche die Persönlichkeitsentwicklung der Menschen beeinflussen. |
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Peergroup |
Die Peergroups führen Jugendliche mit ähnlichen Bedürfnissen und Orientierungen zusammen und erfüllen ihr Verlangen nach Gemeinschaft und Beteiligung. |
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